01 Swyx von Enreach · SIP · UCC

Die Anlage
ist heute eine
Anwendung.

Telefonie hängt am selben Netz wie alles andere. Deshalb gehört sie zu denen, die dieses Netz betreiben, und nicht in eine getrennte Zuständigkeit.

Schema einer mittelständischen IT-Umgebung Die Provider-Anbindung führt auf eine Firewall. Von dort verteilt ein zentraler Switch auf Server und Virtualisierung, auf Speicher und Backup, auf die Arbeitsplätze und auf die Telefonie. Ein Außenstandort ist über eine VPN-Verbindung direkt an die Firewall angebunden. Standort InternetProvider-Anbindung Firewall / UTMSchutz und VPN VerteilungSwitch, Verkabelung ServerVirtualisierung SpeicherBackup ArbeitsplätzeDesktop, Notebook TelefonieVoIP, UCC AußenstandortVPN-Kopplung

Kurzantwort

Eine VoIP-Telefonanlage überträgt Gespräche über das Datennetz statt über getrennte Telefonleitungen. NOC Grove plant, installiert und betreibt Telefonanlagen auf Basis von Swyx von Enreach, wahlweise als Installation im Haus, aus der Cloud oder als Mischbetrieb, einschließlich Anschluss, Netzanbindung, Endgeräten und Anbindung an vorhandene Fachanwendungen.

Telefonie-Projekte scheitern selten an der Anlage. Sie scheitern an der Schnittstelle: Der Carrier verantwortet den Anschluss, ein Anlagenpartner die Software, der IT-Dienstleister das Netz. Wenn die Sprachqualität schwankt, zeigen drei Beteiligte aufeinander.

Wir sind in diesem Fall alle drei. Als Provider mit eigenem Netzbetrieb und zugleich Systemhaus verantworten wir Anschluss, Anlage und Netz gemeinsam. Das ist der eigentliche Unterschied, nicht das Produkt.

02 Drei Betriebsarten

Wo soll die Anlage laufen?

Installation am Standort

Die Anlage läuft auf einem Server in Ihrem Haus, meist virtualisiert. Interne Gespräche funktionieren auch dann, wenn die Internetleitung ausfällt.

Sinnvoll bei: enger Anbindung an eine Fachanwendung, Produktion mit Türsprech- und Toranlagen, Standorten mit schwacher oder unzuverlässiger Anbindung, hohem Bedarf an klassischen Funktionen wie Vermittlung und Sammelanschlüssen.

Betrieb als Dienst

Sie betreiben keine Anlagen-Hardware. Endgeräte und Software-Clients melden sich am Dienst an, unabhängig davon, wo sie stehen.

Sinnvoll bei: mehreren Standorten, viel Homeoffice und Außendienst, stark schwankender Nutzerzahl, dem Wunsch nach laufenden statt investiven Kosten.

Mischbetrieb

Der Kern läuft im Haus, mobile und externe Arbeitsplätze werden über den Dienst angebunden. Oder umgekehrt: der Dienst trägt den Regelbetrieb, eine lokale Komponente sichert kritische Bereiche ab.

Sinnvoll bei: Produktionsbetrieben mit gleichzeitig hohem Homeoffice-Anteil. In der von uns betreuten Größenordnung ist das der häufigste Fall.

03 Einsatzszenarien

Wonach sich der Zuschnitt richtet.

Nicht die Mitarbeiterzahl entscheidet über den Zuschnitt, sondern die Art, wie in Ihrem Betrieb telefoniert wird.

Betriebe mit Empfang und Vermittlung

Prägend
Zentrale Rufnummer, Weiterleitung, Vertretungsregeln, Warteschleifen
Wichtig
Zuverlässige Vermittlungsfunktionen und eine bedienbare Oberfläche

Produktion und Lager

Prägend
Schnurlose Geräte, laute Umgebung, Tor- und Türsprechstellen
Wichtig
Funkabdeckung, robuste Endgeräte, Weiterbetrieb bei Leitungsausfall

Außendienst und Homeoffice

Prägend
Erreichbarkeit unter der Festnetznummer, ortsunabhängig
Wichtig
Mobile Clients, Präsenzanzeige, saubere Trennung privat und dienstlich

Mehrere Standorte

Prägend
Interne Durchwahlen über Standortgrenzen, gemeinsame Vermittlung
Wichtig
Standortkopplung und ein einheitlicher Rufnummernplan

Anbindung an Fachanwendungen

Prägend
Anruferkennung aus Warenwirtschaft oder CRM, Wahl aus der Anwendung
Wichtig
Geprüfte Schnittstelle, nicht nur eine grundsätzliche Möglichkeit

Provider und Betreiber

Prägend
Mandantenfähiger Betrieb für mehrere Kunden
Wichtig
Trennung der Mandanten, Abrechenbarkeit, Betriebsprozesse

04 Nutzen

Was sich im Alltag ändert.

Ohne Marketingversprechen: fünf Dinge, die Anwender nach einer Umstellung tatsächlich bemerken.

Erreichbarkeit ist nicht mehr ortsgebunden

Die Durchwahl folgt der Person, nicht dem Schreibtisch. Wer im Homeoffice sitzt, ist unter derselben Nummer erreichbar wie im Büro, ohne dass Anrufer etwas anders machen.

Man sieht, wer verfügbar ist

Präsenzanzeige klingt nach Kleinigkeit, spart aber die häufigste Zeitverschwendung im Telefonalltag: das mehrfache Durchstellen zu jemandem, der nicht da ist.

Anrufe landen im richtigen Kontext

Bei angebundener Warenwirtschaft oder CRM erscheint zum Anruf der passende Vorgang. Das ist kein Komfortmerkmal, sondern spart im Vertrieb und im Service messbar Zeit.

Änderungen brauchen keinen Technikertermin

Neue Durchwahl, geänderte Weiterleitung, zusätzlicher Sammelanschluss: Das wird konfiguriert, nicht verkabelt. Ihre IT kann es selbst, wenn sie will.

Es gibt einen Verantwortlichen

Bei Sprachproblemen sucht niemand mehr die Schuld beim jeweils anderen. Anschluss, Netz und Anlage kommen aus demselben Haus.

05 Hersteller und Unterlagen

Swyx gehört heute zu Enreach.

Die Produktmarke Swyx besteht fort und wird als Swyx von Enreach geführt. Wenn Sie eine bestehende SwyxWare-Installation betreiben, ist sie damit nicht am Ende, sondern hat einen Weiterentwicklungspfad.

Herstellerunterlagen geben wir auf Anfrage weiter, statt sie hier zum Download zu stellen. Grund: Datenblätter beschreiben Produktstände, und veraltete Unterlagen richten mehr Schaden an als keine.

Alle Technologiepartner und was sie für Sie bedeuten

Zum Endgerätebestand der bisherigen Website Die frühere Galerie zeigte 51 Produktfotos von Endgeräten der Baureihen SwyxPhone L400 bis L680, DECT-Geräten und Mobil-Clients für BlackBerry, Symbian und Windows Mobile. Diese Geräte und Plattformen sind seit Jahren abgekündigt. Wir haben die Galerie deshalb nicht übernommen. Welche Endgeräte heute sinnvoll sind, hängt vom Einsatzszenario ab und besprechen wir im Projekt.

06 Häufige Fragen

Fragen vor einer Telefonie-Umstellung.

Unsere Anlage läuft doch noch. Warum sollten wir wechseln?

Der Anlass ist selten die Anlage selbst, sondern ihr Umfeld: Erhält die Version noch Aktualisierungen? Lässt sie sich mit Homeoffice und Mobilgeräten sinnvoll verbinden? Was passiert, wenn die Hardware ausfällt und es keine Ersatzteile mehr gibt? Wer diese drei Fragen nicht beantworten kann, betreibt keine Anlage, sondern ein Risiko.

Behalten wir unsere Rufnummern?

Ja, Rufnummern werden in aller Regel übernommen. Der Vorgang wird mit dem abgebenden Anbieter abgestimmt und terminiert. In der Umstellungsphase lassen sich alte und neue Anlage eine Zeit lang parallel betreiben, damit die Erreichbarkeit nicht an einem einzigen Termin hängt.

Läuft die Anlage bei uns im Haus oder in der Cloud?

Beides ist möglich, ebenso ein Mischbetrieb. Für das Haus spricht eine Fachanwendung mit enger Anbindung oder eine Produktionsumgebung, die unabhängig von der Internetleitung telefonieren können muss. Für die Cloud sprechen mehrere Standorte, viel Homeoffice und der Wunsch, keine Hardware zu betreiben.

Was passiert bei einem Ausfall der Internetleitung?

Das ist die wichtigste Frage bei jeder IP-Telefonie und sie wird im Entwurf beantwortet, nicht danach. Möglich sind ein zweiter Anschluss als Rückfallebene, die Umleitung auf Mobilnummern und, bei einer Anlage im Haus, der Weiterbetrieb der internen Telefonie. Welche Variante sinnvoll ist, hängt davon ab, was ein Ausfall Sie kostet.

Lässt sich die Anlage mit Microsoft Teams verbinden?

Ja, eine Anbindung an Microsoft-Umgebungen ist vorgesehen. Ob das sinnvoll ist, hängt davon ab, wie Ihre Belegschaft tatsächlich telefoniert. In Betrieben mit Produktion, Empfang und Außendienst reicht Teams allein selten aus, weil klassische Funktionen wie Sammelanschlüsse, Vermittlung und Türsprechstellen weiterhin gebraucht werden.

Wo sind die alten SwyxWare-Datenblätter geblieben?

Auf der bisherigen Website standen 17 Datenblätter zu SwyxWare in der Version 6 zum Download. Diese Produktgeneration ist abgekündigt, und die Unterlagen beschreiben einen Stand, den es so nicht mehr gibt. Wir haben sie deshalb nicht übernommen. Aktuelle Unterlagen zu Swyx von Enreach schicken wir Ihnen auf Anfrage zu.

07 Zusammenhänge

Telefonie steht nicht für sich.

Sprachqualität entscheidet sich im Netz, Erreichbarkeit im laufenden Betrieb, und die Absicherung externer Zugänge in der Sicherheitsarchitektur. Wir planen Telefonie deshalb nie isoliert. Standorte: Haiger und Siegen.

Nächster Schritt

Telefonie ist ein Projekt mit Termin.

Rufnummernmitnahme, Parallelbetrieb und Schulung brauchen Vorlauf. Wenn bei Ihnen eine Umstellung ansteht, sprechen wir früh genug darüber, damit der Termin nicht der Engpass wird.

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